Meine ehrliche Meinung nach dem Selbsttest
Ich muss ehrlich sagen: Bei Volufiline war ich erstmal maximal skeptisch.
Wieder so ein Produkt, das plötzlich überall auftaucht. Überall perfekte Vorher-Nachher-Bilder. Überall Frauen, die sagen, ihre Falten wären verschwunden und ihr Gesicht sehe plötzlich voller und jünger aus.
Und trotzdem hat es mich interessiert.
Vor allem, weil ich bei Gesichtsveränderungen inzwischen anders denke als früher. Früher dachte ich bei Anti-Aging immer zuerst an Hautpflege. Heute schaue ich viel mehr darauf, wie ein Gesicht insgesamt wirkt. Ob Gewebe eher nach unten zieht. Ob das Gesicht geschwollen aussieht. Ob Spannung im Kiefer oder Nacken sitzt. Solche Dinge eben.
Deshalb fand ich Volufiline spannend. Nicht als Wundermittel, sondern eher als kleines Zusatztool, was das Gesicht vielleicht noch schöner machen kann.
Und ja… ich verstehe mittlerweile komplett, warum das Produkt so gehypt wird.
Was ist Volufiline überhaupt?
Volufiline ist ein Wirkstoff, der dafür bekannt geworden ist, bestimmte Bereiche voller wirken zu lassen. Deshalb wird er oft für kleine Fältchen oder Stellen benutzt, die mit der Zeit etwas eingefallen aussehen.

Mittlerweile gibt es verschiedene Produkte damit. The Ordinary hat inzwischen ein eigenes Serum herausgebracht und auch im koreanischen Beautybereich taucht der Wirkstoff ständig auf. Medicube hat zum Beispiel auch einen Stick beziehungsweise Balm mit ähnlicher Richtung.
Ich glaube, viele hoffen einfach auf diesen Effekt:
ein bisschen mehr Fülle, ohne direkt mit Fillern anzufangen.
Und genau das ist auch der Grund, warum das Thema gerade so viral geht.
Meine ersten Gedanken dazu
Was mich direkt gestört hat:
Im Internet wird oft so getan, als wäre mehr Volumen automatisch etwas Gutes.
Aber Gesichter funktionieren halt nicht so simpel und sind immer individuell zu betrachten.
Wenn jemand ohnehin schon viel Zug nach unten hat oder das Gesicht eher weich und schwer wirkt, dann kann „mehr“ schnell auch zu viel werden. Das ist so ähnlich wie bei längerer Botox-Anwendung.
Aus diesem Grund würde ich Volufiline auch persönlich niemals einfach großflächig im ganzen Gesicht benutzen.
Und ehrlich gesagt glaube ich, dass genau da viele Fehler passieren.
So benutze ich Volufiline

Nach längerere Recherche habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich das Produkt lieber punktuell benutzen möchte.
Deshalb habe ich es mit einem Geischtsöl gemischt und in eine kleine Glasflasche mit Metallroller gefüllt. Die bekommt man online überall.
Das war für mich die beste und einfachste Lösung.
So kann ich wirklich nur kleine Bereiche bearbeiten und nicht aus Versehen das halbe Gesicht damit einschmieren und damit mögliche unliebsame Fettpölsterchen heraufbeschwören.
Ich benutze es meistens abends auf kleinen Linien oder Stellen, die minimal mehr Fülle vertragen können. An Tagen an denen ich zuhause bleibe, trage ich es auch morgens auf und lasse es eine Stunde lang einziehen.
Und ich muss auf jeden Fall sagen, dass ich tatsächlich ein paar Veränderungen gesehen habe .
Nicht dieses komplett übertriebene „OMG ich sehe 15 Jahre jünger aus“, wie manche im Internet schreiben, aber die Haut wirkte an manchen Stellen einfach etwas glatter und frischer.
So, dass ich irgendwann beim Spiegeln dachte:Okay… ich sehe da wirklich einen kleinen Unterschied.
Aber genau hier muss man aufpassen
Und darüber wird meiner Meinung nach viel zu wenig gesprochen.
Denn inzwischen schreiben auch viele Frauen, dass bestimmte Bereiche durch Volufiline schwerer wirken.
Vor allem:
- Nasolabialfalten
- Tränensäcke
- Fettpolster an den Mundwinkeln
Und das überrascht mich überhaupt nicht.
Wenn ein Gesicht ohnehin schon eher nach unten arbeitet oder das Gewebe wenig Spannungskraft hat, dann kann zusätzliche Fülle diesen Effekt verstärken. Mehr Volumen ist eben nicht automatisch mehr Straffheit. Das vergessen total viele.
Warum ich trotzdem begeistert bin
Trotzdem mag ich das Produkt wirklich. Aber wer meine Blogs regelmäßig liest weiß, dass ich es nie als einzige Wunderwaffe sehen würde.
Ich sehe es eher wie ein kleines Detail, das ein Gesicht unterstützen kann. Vor allem dann, wenn die Grundlage stimmt.
Und mit Grundlage meine ich:
- das Gesicht ist nicht komplett „fest“
- der Kiefer zieht nicht dauerhaft
- der Nacken arbeitet nicht ständig gegen das Gesicht
- das Gewebe hat wieder Beweglichkeit
- das Gesicht wirkt nicht permanent geschwollen
Denn meiner Meinung nach bringt es nichts, einfach immer mehr Produkte auf ein Gesicht zu packen, das eigentlich erstmal etwas ganz anderes braucht.
Viele Frauen versuchen ständig:
mehr Creme, mehr Kollagen, mehr Volumen, mehr Glow. Das habe ich auch eine zeitlang vergeblich versucht.
Dabei braucht das Gesicht oft erstmal weniger Spannungen und Verklebungen im Gewebe und weniger Zug nach unten.
Deshalb bleiben myofasziale Gesichts- und Ganzkörpermassagen für mich weiterhin die eigentliche Basis.
Volufiline ist eher das kleine Extra oben drauf.
Wirkt Volufiline dauerhaft?
Ich glaube, darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Meine Recherche hat ergeben, dass die Erfahrungen komplett auseinander gehen.
Manche sagen, die Wirkung verschwindet sofort wieder, wenn man aufhört.
Andere sagen, bestimmte Veränderungen bleiben sichtbar.
Und manche merken gefühlt gar nichts.
Ich glaube inzwischen wirklich, dass das extrem vom Gesicht abhängt.
Auch davon:
- wo man es benutzt
- wie viel man benutzt
- wie das Gewebe aussieht
- ob das Gesicht eher schwer oder eher eingefallen wirkt
Deshalb würde ich mit sowas immer langsam anfangen und es an einer unauffälligen Stelle testen.
Mein Fazit nach dem Test
Ich kann mir vorstellen weiter Volufiline definitiv weiter zu benutzen.
Aber gezielt.
Und vorsichtig.
Nicht als Ersatz für Massage oder Gewebearbeit. Nicht als „natürlichen Filler“. Und vor allem nicht nach dem Motto „viel hilft viel“.
Dafür habe ich inzwischen einfach zu oft gesehen, dass Gesichter durch zu viel Volumen irgendwann eher schwer aussehen.
Trotzdem finde ich das Produkt spannend. Vor allem für kleine Linien oder punktuelle Bereiche.
Und genau deshalb glaube ich:
Volufiline kann richtig gut funktionieren — wenn man versteht, was das eigene Gesicht eigentlich braucht.
Q&A: Die häufigsten Fragen zu Volufiline
Kann Volufiline wirklich Falten verbessern?
Bei kleinen Linien und bestimmten Bereichen kann die Haut voller und glatter wirken. Ich persönlich habe da durchaus Veränderungen gesehen.
Kann Volufiline das Gesicht schwerer machen?
Ja, das berichten einige Frauen. Besonders bei Bereichen, die ohnehin schon nach unten ziehen.
Wie benutze ich Volufiline am besten?
Ich persönlich mag die Mischung mit Öl in einer kleinen Rollerflasche am liebsten, weil man damit sehr gezielt arbeiten kann.
Muss man Volufiline dauerhaft benutzen?
Darüber gibt es total unterschiedliche Erfahrungen. Manche sehen nur während der Anwendung Veränderungen, andere berichten von länger sichtbaren Effekten.
Ist Volufiline ein Ersatz für Gesichtsmassage?
Für mich ganz klar NEIN. Es ist eher ein Zusatztool.
Und genau deshalb finde ich es so wichtig, zuerst den eigenen Alterungstyp zu verstehen.
Denn nicht jedes Gesicht braucht mehr Volumen.
Manche Gesichter brauchen erstmal weniger Zug nach unten.
Andere vor allem Lympharbeit.
Andere mehr Beweglichkeit im Gewebe.
Und wenn man das einmal verstanden hat, macht man plötzlich viel weniger typische Anti-Aging-Fehler.
Trage deine E-Mail unten in das Formular ein, um deinen Alterungstypen zu bestimmen.






